Allgemeine Vollmacht — Kostenlose Vorlage zum Ausfüllen

Mit dieser kostenlosen Vorlage erstellen Sie eine allgemeine Vollmacht, mit der Sie eine Vertrauensperson bevollmächtigen, in Ihrem Namen zu handeln. Die Vollmacht kann individuell angepasst werden: widerruflich oder unwiderruflich, zeitlich befristet oder unbefristet. Geeignet für Behördengänge, Vertragsangelegenheiten, Bankgeschäfte und viele weitere Zwecke.

KostenlosPDF & Word
Ihre Daten bleiben auf Ihrem Gerät — nichts wird übertragen.
Vollmachtgeber

Die Angabe der Ausweisnummer dient der eindeutigen Identifizierung.

Bevollmächtigter
Details

Beschreiben Sie möglichst genau, wofür die Vollmacht gelten soll. Je konkreter, desto rechtssicherer.

Eine Spezialvollmacht gilt nur für den oben genannten Zweck. Eine allgemeine Vollmacht ist umfassender.

Leer lassen für unbefristete Vollmacht (gilt bis zum Widerruf).

Optionen

Wichtige Hinweise

Rechtlicher Hinweis

**Wichtige rechtliche Hinweise zur Vollmacht:**

- **Rechtsgrundlage (§164ff. BGB):** Die Vollmacht ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung, durch die eine Person (Vollmachtgeber) einer anderen Person (Bevollmächtigter) Vertretungsmacht einräumt. Die Handlungen des Bevollmächtigten wirken unmittelbar für und gegen den Vollmachtgeber.

- **Formfreiheit:** Eine Vollmacht ist grundsätzlich formfrei und kann auch mündlich erteilt werden. Aus Beweisgründen ist die Schriftform jedoch dringend zu empfehlen. Für bestimmte Rechtsgeschäfte (z. B. Grundstückskauf, Gesellschaftsgründung) schreibt das Gesetz eine notarielle Beglaubigung oder Beurkundung vor.

- **Widerruf (§168 BGB):** Eine widerrufliche Vollmacht kann jederzeit vom Vollmachtgeber widerrufen werden. Der Widerruf wird wirksam, wenn er dem Bevollmächtigten oder dem Dritten, gegenüber dem die Vertretung stattfindet, zugeht. Nach dem Widerruf ist die Vollmachtsurkunde zurückzugeben.

- **Notarielle Beglaubigung:** Für bestimmte Bereiche wird die notarielle Beglaubigung der Unterschrift empfohlen oder ist gesetzlich vorgeschrieben, z. B. für Grundstücksgeschäfte (§311b BGB), Handelsregisteranmeldungen, Erbschaftsangelegenheiten oder bei Banken. Erkundigen Sie sich beim Empfänger der Vollmacht, ob eine notarielle Beglaubigung erforderlich ist.

- **Keine Vorsorgevollmacht:** Diese allgemeine Vollmacht ist nicht als Vorsorgevollmacht im Sinne des §1814 BGB (Betreuungsrecht) gedacht. Für die Vorsorge im Fall einer Geschäftsunfähigkeit nutzen Sie bitte eine spezielle Vorsorgevollmacht.

- **Dieser Generator ersetzt keine Rechtsberatung.** In wichtigen oder komplexen Angelegenheiten — insbesondere bei Grundstücksgeschäften, erbrechtlichen Fragen oder Bankangelegenheiten — sollten Sie die Vollmacht notariell beglaubigen lassen und einen Rechtsanwalt oder Notar konsultieren.

Diese Vorlage dient nur der Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.

Häufig gestellte Fragen